
Die Geschichte von Gino und Mir
Was möglich wird, wenn wir den Mut haben, unsere Komfortzone zu verlassen und unserem Herzen zu folgen.
Unsere Reise steht für Vertrauen, Wachstum und die Erkenntnis, dass die grössten Veränderungen oft dort beginnen, wo wir uns entscheiden, einen neuen Weg zu gehen.
Wer ist Gino?
Gino ist ein Deutsches Sportpferd, ausgebildet in Dressur und Springreiten.
Hinter seiner Ausbildung steht jedoch ein Pferd mit einer bewegten Vergangenheit, geprägt von Erfahrungen und Verletzungen, die Spuren hinterlassen haben.
Diese Erlebnisse führten zu Verhaltensmustern, die für Menschen oft herausfordernd wirken, für ihn aber Schutz bedeuteten.


Wer bin ich?
Ich bin Samantha, und Pferde begleiten mich, seit ich denken kann. Der Stall war immer der Ort, an dem ich mich am meisten zuhause gefühlt habe.
Durch prägende Erfahrungen in meiner Kindheit habe ich das Reiten lange hinter mir gelassen.
Erst Jahre später fand ich über Natural Horsemanship zurück zu den Pferden. Und damit begann auch ein Prozess, der viel tiefer ging, als ich damals ahnte.
Unsere Begegnung
Als Gino in mein Leben kam, war er bereits als „schwierig“ bezeichnet worden, kraftvoll, sensibel, schnell im Reagieren und schwer einzuordnen.
Ich selbst war an diesem Punkt nicht gefestigt. Keine Erfahrung mit einem Pferd wie ihm, und innerlich noch nicht ganz angekommen bei mir selbst.
Trotzdem trafen wir aufeinander.
Und ich erinnere mich bis heute an dieses leise, aber klare Gefühl:
Hier beginnt etwas, das ich nicht einfach wieder loslassen kann.


Der Anfang unserer Reise
Es gab keinen einfachen Start.
Gino zog sich zurück, testete und war in seinem Muster, was für ihn Sicherheit bedeutete.
Ich reagierte mit Unsicherheit, Anspannung und vielen Fragen in mir selbst.
Und genau dort begann unser eigentlicher Weg.
Nicht im Reiten. Nicht in der Technik.
Sondern im gegenseitigen Wahrnehmen.
Was sich verändert hat
Ich begann zu verstehen, dass ich Gino nicht „überzeugen“ kann.
Ich musste lernen, ruhiger zu werden. Klarer. Ehrlich mit mir selbst zu sein.
Nicht zu reagieren, sondern präsent zu bleiben.
Und mit der Zeit veränderte sich auch er. Als sich meine Energie durch die Auflösung änderte, konnte ich Gino das geben, was er benötigte um zu wachsen.
Aus Rückzug wurde Nähe.
Aus Kontrolle wurde Vertrauen.
Nicht plötzlich, nicht perfekt.
Sondern mit dem Wachstum bei uns selbst.


Was Gino mit gezeigt hat
Gino hat mir mehr beigebracht als jede Ausbildung.
Er hat mir gezeigt, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann.
Dass echte Verbindung dort entsteht, wo wir bereit sind zuzuhören.
Führung hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit innerer Klarheit und Ruhe.


