top of page

Die Geschichte von Gino und Mir

Was möglich wird, wenn wir den Mut haben, unsere Komfortzone zu verlassen und unserem Herzen zu folgen.

Unsere  Reise steht für Vertrauen, Wachstum und die Erkenntnis, dass die grössten Veränderungen oft dort beginnen, wo wir uns entscheiden, einen neuen Weg zu gehen.

Wer ist Gino?

Gino ist ein Deutsches Sportpferd, ausgebildet in Dressur- und Springreiten.

Hinter dieser Ausbildung steht ein Pferd, das vieles erlebt hatte.

Erfahrungen und Verletzungen, die tiefe Spuren hinterliessen.

 

Gino erlernte Verhaltensmuster, die für Menschen herausfordernd und Gefährlich waren, ihn jedoch Schützten. 

Sie schützen ihn vor Aufgaben, wo er Mental nicht bereit dazu war und kein Vertrauen in den Menschen hatte.

Wer bin Ich?

Ich bin Samantha, 29 Jahre alt.

Schon als Kind verbrachte ich jede freie Minute im Stall und fühlte mich dort mehr zuhause als irgendwo sonst.

Durch prägende und schwierige Erlebnisse in meiner Kindheit, legte ich das Reiten beiseite. 

Im Jahr 2017 fand ich über Natural Horsemanship wieder zurück zu den Pferden. Dabei wurden auch frühere Erfahrungen wieder spürbar und ich wurde erneut mit Themen konfrontiert, die lange im Hintergrund geblieben waren.

Wirklich bei mir angekommen bin ich jedoch erst später – durch Gino.

Unsere gemeinsame Reise war nicht immer einfach. Doch gerade die Herausforderungen haben mich gelehrt, genauer hinzusehen, zuzuhören und Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Durch ihn begann ein Prozess, der weit über das Reiten hinausging.

IMG_20230715_071017_edited.jpg

Gino & ich
Gino hat mir gezeigt, dass Vertrauen nicht eingefordert werden kann.

Dass echte Verbindung dort entsteht, wo wir bereit sind zuzuhören.

Und dass Entwicklung nicht bedeutet, perfekt zu sein.

Als Gino in mein Leben kam, war er bereits als „schwierig“ abgestempelt. Kraftvoll, unberechenbar, mit einer Geschichte, die man ihm ansah.

Und ich war unsicher. Ohne Erfahrung mit einem Pferd dieser Art – und trotzdem mitten in einer Dynamik, die mich immer wieder an etwas in mir selbst erinnerte, das ich noch nicht greifen konnte.

Es gab keinen einfachen Weg mit uns.

Und trotzdem war da dieses Gefühl.

Nicht laut. Aber eindeutig.

Ich wusste: Hier passiert etwas, das ich nicht ignorieren kann.

Das Gefühl mit Gino stimmte von Anfang an.

Lernen, Vertrauen zu schenken
Gino war mir gegenüber zunächst skeptisch – geprägt von seinen Erfahrungen mit Menschen.
Und ich brachte meine eigene Unsicherheit mit.

Ich war nicht bereit. Keine Erfahrung mit einem Pferd dieser Art, keine innere Sicherheit.

Vor mir stand ein kraftvolles, sensibles Warmblut – voller Energie, schnell im Reagieren, schwer vorhersehbar.

Und genau diese Unsicherheit traf auf meine eigene.

Vom ersten Moment an war klar: Vertrauen war hier kein Zustand, sondern ein Weg.

Gino reagierte mit Kontrolle und Rückzug. Ich mit Zweifel und Anspannung.

Und genau dort begann unser eigentliches Lernen.

Ich musste lernen, wieder zu vertrauen – ihm und mir selbst. Meine Vergangenheit hatte mich vorsichtig gemacht, und Gino spiegelte mir genau das.

Schritt für Schritt lernten wir, uns nicht mehr von Angst oder Kontrolle leiten zu lassen, sondern voneinander.

Heute gehen wir gemeinsam durch jede Situation. 

Veränderung durch Präsenz, Achtsamkeit und Selbstreflexion
Früher zog sich Gino zurück. Misstrauisch und stets bereit, sich zu schützen. Heute kommt er mir entgegen und freut sich auf unsere gemeinsame Zeit.

Gino hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, ehrlich bei sich selbst zusein.

Ich durfte erkennen, dass echte Verbindung nicht im Außen beginnt, sondern in unserer eigenen Präsenz.

Ich lernte, im Moment zu sein, ruhig, bewusst und aufmerksam.

Ich lernen, unvoreingenommen zu sein und Gino in jeder Situation eine  Chance zu geben – ohne dass mein Kopf mich ständig in alte Erfahrungen und Emotionen zurückzieht und mir sagt, wie es enden könnte.

Durch diese Achtsamkeit mir selbst und Gino gegenüber veränderte sich unsere Basis Schritt für Schritt. Ich lernte, wahrzunehmen statt zu kontrollieren, zu begleiten statt zu reagieren.

So konnte Gino beginnen, mir mehr zu vertrauen. Durch meine Ruhe, meine Klarheit und meine beständige Präsenz.

Diese Erkenntnis hat meinen Weg tief geprägt und bildet heute die Grundlage meiner Arbeit.

Wir sind nicht perfekt – und das müssen wir auch nicht sein. Für mich bedeutet Echtheit, präsent zu bleiben, die eigenen Themen anzunehmen und dadurch echte Verbindung entstehen zu lassen.

Mit unserer Geschichte möchte ich Mut machen, den eigenen Weg bewusst zu gehen und Vertrauen wachsen zu lassen – in sich selbst und in das Leben.

1000005643_edited.jpg

Erkenntnisse für Führung, Verbindung und Bewusstsein
Ich brauchte den Willen, nicht aufzugeben, den Mut, ehrlich hinzusehen, und die Bereitschaft, Verantwortung für meinen eigenen Weg zu übernehmen.

Gino schenkte mir nicht nur sein Vertrauen – er zeigte mir, was echte Verbindung bedeutet. Ohne Masken. Ohne Druck. Nur durch Authentizität, Präsenz und gegenseitiges Verständnis.

Durch ihn durfte ich erkennen, dass Führung nichts mit Kontrolle zu tun hat. Wahre Führung entsteht durch Klarheit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Respekt.

Mit Gino begann ich, meine Ängste und alten Muster bewusst wahrzunehmen. Nicht, um gegen sie anzukämpfen, sondern um sie zu verstehen und Schritt für Schritt loszulassen.

Ich bin nicht frei von meiner Vergangenheit. Doch heute lasse ich nicht mehr zu, dass sie über meine Gegenwart entscheidet. Stattdessen schenke ich mir selbst – und Gino – den Raum, echt zu sein, zu wachsen und unseren eigenen Weg zu gehen.

Mein Ziel heute
Heute begleite ich Menschen und Pferde auf ihrem Weg zu mehr Bewusstsein, Verbindung und innerer Freiheit.

Ich möchte zeigen, dass Veränderung möglich ist, wenn wir den Mut haben, uns selbst ehrlich zu begegnen, zuzuhören und Vertrauen zu entwickeln – in uns selbst und in unsere Pferde.

Meine Arbeit verbindet Natural Horsemanship, Achtsamkeit und Quantenheilung. Diese Elemente ergänzen sich zu einem Ansatz, der sowohl Mensch als auch Tier in ihrer Entwicklung unterstützt und echte Verbindung erlebbar macht.

Mein Wissen und meine Erfahrungen aus der Arbeit mit Gino sowie meine Ausbildung in der Quantenheilung fliessen dabei natürlich in meinen Weg ein.

Mir ist es wichtig, Menschen und Tiere darin zu stärken, an sich selbst zu glauben, ihren eigenen Weg zu finden und wieder mehr Vertrauen in sich und ihre Verbindung zu entwickeln.

IMG-20220913-WA0048.png

Würde ich es wieder tun?
Mit all den Ängsten, Rückschlägen und Zweifeln? Ja. Sofort.

Denn diese Reise hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Gino hat mir gezeigt, was es bedeutet, ehrlich bei mir selbst hinzusehen. Dass echte Partnerschaft – ob mit einem Pferd oder einem Menschen – dort beginnt, wo ich bereit bin, zuerst bei mir selbst hinzuschauen und Verantwortung für meinen eigenen inneren Zustand zu übernehmen.

Ich habe gelernt, zu mir selbst zu stehen, mich zu öffnen und wirklich hinzuschauen.

Wir sind nicht perfekt – und das müssen wir auch nicht sein. Für mich bedeutet Echtheit, die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen und jeden Tag ein Stück weiter gemeinsam zu wachsen.

bottom of page